HomeArbeitenBiografieKontakt
MalereiZeichnungInstallationFotografieKunst am Bau

“Selbstverständlich dürfen diese Rückstände keine schwer abbaubaren und hormonschädigende Stoffe enthalten.”

Malerei: Pigment-Tusche und Aquarell auf Papier, je 80 x 60 cm
Fotografie: Digitalprint auf Fotopapier, 37 x 56 cm
Schlagzeug-Felle: in Grösse und Anzahl variabel, ca. 30 Stück
2011

“Selbstverständlich dürfen diese Rückstände keine schwer abbaubaren und hormonschädigende Stoffe enthalten.” Der Titel dieser Arbeit ist ein Zitat aus dem europäischen Parlament und steht stellvertretend für viele Aussagen, die rund um den Umgang mit Rückständen gemacht werden.
Auf der Fotografie ist ein, im Gegenlicht leuchtender, Haufen zusammengewischten Schmutzes zu erkennen.
Der übrig gebliebener Rest am Ende einer Ausstellung.
Auch die Ausgangslage für die Tusche-Malerei waren Orte einer vergangenen Tat, afrikanische Ritualstätten welche diverse Ablagerungen religiöser Zeremonien aufweisen.
Die alten, ausgemusterten Schlagzeug-Felle weisen Zeichnungen ähnliche Rückstände auf und machen die vielen Stunden des Musizirens sichtbar.

Pigment-Tusche auf Papier,

80 x 60 cm

même taille

Regal, Digitalprints auf Fotopapier, Karton
80 x 200 x 27 cm, 2011

Fotografien wurden unverändert dem Internet entnommen


In einem Regal sind kleinformatige Fotografien zu sehen, welche Frauen in ihren Hochzeitskleidern zeigen. Eine scheinbar bekannte Situation. Auf den zweiten Blick wird sichtbar, dass sich die Frauen auf unterschiedlichste Weise selbst zensuriert und ihre Gesichter unkenntlich gemacht haben.
Die Ehemänner sind abwesend.
Fragen zum Umgang mit dem eigenen Bild, der Bedeutung von Kleidern und ihrer Funktion, zu Individualität und Tradition, tauchen auf.

faim

Keramikfliesen, Fotografie, PET
in ehemaliger Küche des Hotels Pfistern, Alpnach, 2011


In einer ehemaligen Küche (der Herd fehlt) wurden unzählige Fliessen aus Keramik aufgebaut. Die Besucher können durch die
entstandene Topograp hindurch gehen und den Raum neu erkunden. Die eigene, übermächtige Grösse im Bezug auf die zeltartigen Objekte wird spürbar.
Hunger der normalerweise in der Küche gestillt werden kann, scheint an diesem Ort bestehen zu bleiben.
Fragen rund um den privaten und öffentlichen Raum entstehen. Findet hier eine Verwandlung von privatem zum öffentlichen Raum statt?


Annas Welt

Holzobjekt: Holz, Lack, Seifendosen, Papier, Kaffeerahmdeckel, 75 x 75 x 90 cm, Fotografie: Digital-Print auf Fotopapier, gerahmt, 75 x 75 cm, 2011

Ausstellungssituation, Pfistern Alpnach, Frauenzimmer II
2011


Anna Bucher-Huser hat in ihrem Leben tausende von Kaffeerahmdeckeli gesammelt. Sie ist nicht gross herum gekommen. Die Welt hat sie dennoch gesehen - in Form der vielen Fotografien auf den Deckeln, die nach und nach den Weg in ihre Stube gefunden haben. Mit grosser Sorgfalt hat sie diese Welt in eine Ordnung gebracht. Seifendosen haben ihr dabei geholfen. Hier versuche ich anzusetzen und Annas Sammlung in einen grösseren Zusammenhang zu stellen.
Im Raum zu sehen sind die beschrifteten Seifendosen und die Fotografie einer deckellosen Kaffeerahm-Portion. Der Rahm wird zum weissen Bildgrund, der braune Plastikrand zum Bilderrahmen. Das Nichtzeigen der Deckel lässt diese in unsere Vorstellung entstehen... Genauso wie das Bild der Welt in Annas Vorstellung gewachsen ist.

triangle playtime

Fotografie, Pingpong-Bälle, Bodenabdeckpapier
ca. 100 x 100 cm, 2010


triangle playtime

Fotografie, Pingpong-Bälle, Bodenabdeckpapier
ca. 100 x 100 cm, 2010

Ausschnitt (Fotografie) aus:

triangle playtime

2010

Ausstellungsansicht Galerie Dorfplatz, Mogelsberg

räumen

Holz, Spiegelglas, Wandbemalung, Acryl auf Holz, Karton
ca. 160 x 120 x 35 cm, 2010


Die oben auf das Holzobjekt gestellte Malerei, wird erst auf den zweiten Blick sichtbar - sie ist der Wand zugekehrt. Der Dachstock eines alten Hauses, mit allerlei alten Möbelstücken darin, ist darauf zu erkennen.
Das Holzobjekt wird in einem 45° Winkel zur Wand plaziert. Die Wandmalerei scheint eine Fortsetzung der Malerei zu sein (ein gemeinsamer Fluchtpunkt ist auszumachen).
Die Wandbemalung sowie der Boden-Wand-Übergang bricht sich im hinter dem Regal angebrachten Rück-Spiegel und weitere Räume tauchen auf.

Ausschnitt aus:

räumen

Acryl auf Holz, Karton, Holz,
Spiegelglas, Wandbemalung
ca. 160 x 120 x 35 cm, 2010

Ausschnitt (Malerei) aus:

räumen

Acryl auf Holz, Karton, Holz,
Spiegelglas, Wandbemalung
ca. 160 x 120 x 35 cm, 2010

geteiltes Glück

Holz, Glas, Spiegel, Plastikaugen, Papier
ca. 75 x 75 x 70 cm, 2010


im Zentrum der Aufmerksamkeit

Acryl auf Holz, Holzrundstäbe bemalt
Malerei: 50 x 70 cm, 2010

geteiltes Glück

Holz, Glas, Spiegel, Plastikaugen, Acryl, Papier
ca. 75 x 75 x 70 cm, 2010

im Zentrum der Aufmerksamkeit

Acryl auf Holz, (Holzrundstäbe bemalt)
Malerei: 50 x 70 cm, 2010

deep

Holz, Kunststoff, Farbe
ca. 190 x 35 x 35 cm
2010

Ausstellungsansicht
Galerie Mogelsberg

was es wohl wird

Acryl auf Holz, 40 x 50 cm, 2010


bald, bald

diverse Materialien (Holz, Glas, Plastik, Stoff, Wachs, tote Fliege),
ca. 25 x 90 x 70 cm, 2010

Luke

Holz, Acrylglas, 104 x 104 x 45 cm, 2010

Einsicht

diverse Materialien, 130 x 25 x 25 cm, 2010

Ausschnitt aus:

Einsicht

diverse Materialien
130 x 25 x 25 cm, 2010

viel leicht

Objekt (Boden): MDF, Glas, Fell, Kristall, Stein, Faden, Papier
Gemälde (Teil der Wandinstallation): Acryl auf Holz, 20 x 30 x 3 cm
Wandmalerei: Dispersion, Klebeband
Masse Gesamtwerk:
ca. 240 x 160 x 90 cm
2009




Fell, Glas, Kristall - die Materialien, die Diana Seeholzer in der Installation viel leicht (2009) zusammenbringt, erinnern an Zauber, Magie und Wahrsagerei.
Die Künstlerin beschäftigt sich mit Gegensätzen wie kostbar und kaputt, geschlossenen und offenen Formen, Schutz und Verletzlichkeit. In der Wand-malerei tauchen die kristallinen Elemente wieder auf, das Gemälde scheint auf den ersten Blick lesbar, bleibt dann aber doch rätselhaft.
Diana Seeholzer spielt mit dem Wunsch, die Welt zu deuten, und der Unsicherheit, die Nichtverstehen auslöst.

Fanni Fetzer
Leiterin Kunsthaus Langenthal, 2009

heim I

Gemälde: Acryl auf Holz,
15 x 20 cm,
Objekt: Klebeband, gebrauchte Drumsticks, Baumnussschalen mit runden Öffnungen
zusammen ca. 140 x 40 x 100 cm
2009

von B nach K nach...

Installation mit zwei sich gegenüber hängenden Malereien und einer Bodenplatte
Bodenplatte: Acryl auf Holz, 120 x 600 cm
Malerei: Acryl auf Leinwand, je 120 x 200 cm
2011

Ausstellungssituation im sich in Umbau befindendem Hotel Wetterhorn, Hasliberg

heim II

Objekt: PET, Baumnussschalen, Kassettenband, Holz
Bild: Acryl auf Holz
30 x 40 cm
2009

heim I

Gemälde: Acryl auf Holz,
30 x 40 cm
und 20 x 30 cm
Objekt: Vogel-Nest, Kassettenband, Weihnachtskugel, Karton
125 x 18 x 18 cm,
2009
gelebtes Leben II

Stoff, Holz, Weide, Heizungs-Ofen
2009
surfaces

Diverse weisse Flächen (Holz, Glas, Spiegel, Metall);
8-kanalige Klanginstallation
(8 Lautsprecher, Verstärker,
Computer mit Audio-Interface, MaxMSP),
in Zusammenarbeit mit dem Musiker Roland Bucher entstanden
ca. 500 x 300 x 240 cm
2009
Surfaces ist eine Gemeinschaftsarbeit von Diana Seeholzer und dem Musiker Roland Bucher und wurde in einem zum Abbruch stehenden Haus realisiert. Neben der objekthaften Installation, bestehend aus allen im Haus vorgefundenen weissen Flächen, wurden im Haus Geräusche aufgenommen und zu einer Klanginstallation weiter verarbeitet. Jegliches eingesetzte Material besitzt Bezug zum Haus und erinnert indirekt daran. 

Die 203 im Haus aufgenommenen Geräusche dienen als Basis für das mit MaxMSP programmierte Klangbild. Der Zufall agiert in diesem Programm als wichtiger Faktor, welcher aber durch unzählige Operationen eingeschränkt und gelenkt wird. 

floating nest

ca. 150 x 150 x 250 cm
2007
8-kanalige Klangkomposition (10') für 8 Lautsprecher (Verstärker, Computer mit Audio-Interface),
PET-Material, LS-Kabel, 8 Boxen

in Zusammenarbeit mit dem Musiker Roland Bucher entstanden

Aus acht Boxen, welche in einem tropfenförmigen Objekt hängen, ertönen Geräusche. Die Klänge wurden in einem Abbruch-Haus aufgenommen und zu einer zehnminütigen Geräusch-Komposition weiterverarbeitet. Durch ihre unterschiedliche Ausrichtung der Boxen muss das Objekt umschritten werden, damit die Komposition erfahrbar wird. Trotzdem können die Klänge kaum wirklich erfasst und zugeordnet werden. Kaum hat man sie geortet, wandern sie durchs Objekt und wechseln sich mit neuen Geräuschen ab.
Das Objekt und scheint ein Innenleben zu haben, wird fast körperhaft.

Die Arbeit ist modular. Der "Kern" (Pet-Knäuel und Klangkomposition) bleibt gleich, zusätzlichen Elemente können dazu kommen und/oder sich ändern. Die Arbeit wird je nach Ausstellungsort neu konzipiert. So wird auch die Assoziationskette verändert und die Arbeit lässt neu Interpretations-Möglichkeiten zu.

floating table

ca. 280 x 200 x 170 cm
2008
8-kanalige Klangkomposition (10`),
PET-Material, LS-Kabel, 8 Boxen, Holz 

in Zusammenarbeit mit dem Musiker Roland Bucher entstanden

"Floating table" ist eine Sound-Installation. Aus acht Boxen, welche vom Objekt weg in den Raum hinaus gerichtet sind, ertönen Geräusche. Die Klänge wurden in einem Abbruch-Haus aufgenommen und zu einer zehnminütigen Geräusch-Komposition weiterverarbeitet. Durch ihre unterschiedliche Ausrichtung der Boxen muss das Objekt umschritten werden, damit der Klang erfahrbar wird. Trotzdem können die Klänge kaum wirklich erfasst und zugeordnet werden. Kaum hat man sie geortet, wandern sie durchs Objekt und wechseln sich mit neuen Geräuschen ab.
Das Objekt und scheint ein Innenleben zu haben, wird fast körperhaft.

Fotos: Andri Stadler

Austellungsituation:
Benzeholz Raum für Kunst, Meggen

see

ca. 260 cm x 110 cm
2008
PET-Schraubverschlüsse, Spiegelfolie

"see" ist eine Wand-Installation.
Ca. 500 weisse PET-Deckel hängen an der Wand. Auf ihnen kleben Spielgelflächen in welchen sich der Betrachter und die Umgebung spiegeln. Die Punkte sind in unterschiedlicher Dichte aufgehängt. Bei längerer Betrachtung erscheint das Wort "see me".
barba-objects

2000
Stoff, Acrylwatte, Installation mit ca. 12 Objekten; ca. 3 x 4 m

"barba-objekts" besteht aus fünf Objekten. Diese stehen oder liegen auf dem Boden und sind als Gruppe arrangiert.
Sie sind aus unterschiedlichen rosa Stoffen genäht, welche sich in ihrer Struktur unterscheiden (glatt, haarig, glänzend, matt). Die Objekte werden zu Projektionsflächen.

pink workday (rosa Objekt)

2000
Alltagsgegendstände, rosa bemalt, hängend; ca. 1,5 x 2 m

Etwa 60 Objekte aus dem alltäglichen Gebrauch hängen von der Decke. Die einheitliche Bemalung und relativ dichte Hängung, welche auch ein leichtes Bewegen ermöglicht, gibt den Objekten eine ungewohnte Wirkung. Sie werden ihrem Zweck entfremdet, schweben von Zeit und Aufgabe befreit im Raum. Die Prägnanz der Form und Funktion wird den Objekten genommen, sie erhalten ein neues Dasein.